Portrait

© Anna Sampson

DORA BALOG

Voice Coach

Dora Balog verbindet in ihrer Arbeit Kunst, Forschung und somatische Pädagogik zu einer kraftvollen Praxis der Potenzialentfaltung. Am Conscious Embodiment Institute wirkt sie regelmäßig als Voice- & Stage-Coach und begleitet aktuell die Masterclass THE ORACLE: EMBODIED SPEAKING als Stimmexpertin, um Frauen in die radikale Verkörperung und die unerschütterliche Präsenz des gesprochenen Wortes zu führen.

Geboren und aufgewachsen in Budapest, legte sie mit einem Studium der Internationalen Kommunikation und des Medienmanagements (BA, Wirtschaftshochschule Budapest, 2005) den Grundstein für ihr strukturelles und analytisches Denken. Ihrer Berufung zur Kunst folgend, absolvierter sie anschließend ein Schauspielstudium an der Universität der Künste Târgu Mureș in Rumänien (BA, 2010), bevor sie in die Schweiz zog. Dort vertiefte sie ihr künstlerisches Fundament an der Zürcher Hochschule der Künste mit einem Master of Arts in Theater und Schauspiel (2012).

Seit 2010 ist Dora Balog als freischaffende Schauspielerin in zahlreichen Theater- und Filmproduktionen im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. Ihr schauspielerisches Spektrum umfasst große, klassische und moderne Hauptrollen der Theaterliteratur – darunter Schillers Maria Stuart, Goethes Gretchen, Tennessee Williams’ Stella (Endstation Sehnsucht) sowie Sartres Estelle (Geschlossene Gesellschaft).

Parallel zu ihrer Bühnentätigkeit etablierte sie sich ab 2015 als profilierte Schauspieldozentin. Sie unterrichtet unter anderem an renommierten Institutionen wie der SAMTS Adliswil, der Filmschauspielschule Zürich (FilmZ), der Filmschauspielschule Luzern und der Luzerner Akademie der Künste. Ihr Vermittlungsschwerpunkt liegt dabei auf fundierten Schauspielmethoden und insbesondere der Meisner-Technik, welche die radikale Präsenz im Moment und die Durchlässigkeit des Systems schult.
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www.dorabalog.ch

DIE PHILOSOPHIE

Das volle Leben erlauben

Sowohl in ihrer künstlerischen Arbeit als auch in ihrer Coaching-Tätigkeit versteht sich Dora Balog als Forscherin des menschlichen Potenzials. Ihr Antrieb entspringt nicht dem modernen Diktat der Produktivität, sondern der Sehnsucht nach einem «immer volleren Leben».

Sie sucht gezielt nach den unentdeckten, ungeöffneten oder blockierten Stellen im System – in sich selbst wie in ihrem Gegenüber –, um die Lebensenergie dort wieder frei fließen zu lassen. Ihre Kunst und ihre Arbeit sind Werkzeuge, um Wahrheit und Schönheit zu kreieren und Licht auf komplexe menschliche Zusammenhänge zu werfen.

Im Coaching wechselt Dora Balog die Perspektive von der Selbsterforschung zur feinstofflichen Wahrnehmung des Gegenübers: Sie verbindet sich mit dem Energiefeld der vor ihr stehenden Person, um Blockaden im Fluss präzise zu lokalisieren und genussvoll aufzulösen.

Klientinnen und Wegbegleiter schätzen an ihr eine außergewöhnliche Kombination aus urteilsfreier Bodenständigkeit, hoher Sensitivität und glasklarer Präzision. Dora Balog findet Worte, die in ihrer Wahrheit unbestechlich und direkt sind, gleichzeitig jedoch von einer tiefen, zugewandten Sanftheit getragen werden.

Diese feine Balance erlaubt es Menschen, Feedback tief in ihr System einzulassen, ohne in die defensive Abwehr oder Anpassung gehen zu müssen, und so echte, substanzielle Veränderung zu erfahren.

Ihr Einfluss reicht weit über das Dungeon hinaus. Porträtiert von Medien wie der Washington PostWIREDRolling Stone, DAZED, EntrepreneurVICE i-DInStyle und Newsweek, speist sich Evas Perspektive aus einer Karriere, die strategische Entwicklung, ethnografische Forschung, nachhaltiges Design, Sozialarbeit und Performancekunst verbindet.

Sie sprach auf internationalen Bühnen, darunter das Berlin Porn Film FestivalPinkFest Singapore und Burning Man USA, und ist weiterhin als Mentorin und Beraterin für Menschen tätig, die sich an den Schnittstellen von BDSM und der Kreativwirtschaft bewegen.

Ihr kreatives Schaffen erstreckt sich auch auf den Film: Ihr Debüt Grief Encounter (mit Ellen Pearson und Kitty Drake) gewann den Baron Art Prize 2022, feierte Premiere beim Internationalen Filmfestival Rotterdam und wurde von Erika Lusts XConfessions veröffentlicht. Seitdem wirkte sie in weiteren Filmen für Lust mit und untermauerte damit ihren Status als wichtige Stimme im erotischen Kino.

Impression Eva Oh (©Anna Sampson)

© Anna Sampson

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